Hier ist der Wassersportler König.
Die Wasserstadt Fürstenberg/Havel auf drei Inseln zwischen Röblinsee, Baalensee und Schwedtsee gelegen, bildet das Herz eines ausgedehnten Seengebietes, das nördlich das Tor zur "Mecklenburgischen Seenplatte" darstellt. Die Wasserstadt mit ihren bis heute erhaltenen historischen Stadtkern, den Stadtquartieren am Wasser und ihren vielfältigen Uferzonen entwickelte sich rasch zu einem Luftkurort und Urlaubsziel. Jährlich wird hier das "Brandenburger Wasserfest" gefeiert. Unter dem Motto "Seen & Erleben" verwandeln Wassersportfreunde und Neugierige dabei den Ort in die Wasserspaßstadt Brandenburgs – ganz nah bei Mecklenburg.
In der Stadt kann man das barocke Schloss aus dem 18. Jahrhundert und die neubyzantinische Stadtkirche besichtigen. Das "Fürstenberger Seenland" gehört zu der Region, die die besten Umweltwerte in Deutschland vorweisen kann (erster Platz im Lebensqualität-Atlas 1995, Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen). Am Ostufer des Schwedtsees befindet sich die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück zur Erinnerung an das größte 1938 von den Nationalsozialisten errichtete Frauenkonzentrationslager auf deutschem Reichsgebiet. Lohnenswert ist auch ein Besuch im Brandenburgischen Forstmuseum. Eine besondere Art der Erholung können Sie auf der 30 km langen ehemaligen Bahnstrecke zwischen Templin und Fürstenberg mit der Fahrrad-Draisine erleben. In der Nähe von Fürstenberg/Havel befindet sich die beeindruckende Ruine des Klosters Himmelpfort. 1997 wurde die brachliegende Fläche in unmittelbarer Nähe von Klosterruine, Brauhaus und Schleuse rekultiviert. Es entstanden ein Schaugarten mit über 200 verschiedenen Gewürzen und Heilkräutern, ein Nutzgarten und eine Kinderspielecke. Von Fürstenberg/Havel aus kann auch der Naturpark Uckermärkische Seen zu Fuß oder mit dem Rad erkundet werden.
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